Mit 2005 kommt es zum Umzug der
"Gespräche" in Deutschlands ältestes und erstes Seebad Heiligendamm.
"Medizinische Ethik im 21. Jahrhundert.
Die Verbindung zwischen Qualität und Ökonomie" ist fortan
der neue Themenkreis. Es ist das Ziel, unsere Hoffnung und Erwartung, dass die
offenen und impulsgebenden Heiligendammer Diskurse in Zukunft ein
produktiver Ort des Zusammenkommens von Wissenschaft,
Wirtschaft,
Politik und Kultur
sein werden. Jenseits der eigenen Disziplinen gilt es einen kreativen
Meinungsaustausch zu ermöglichen. Von den Perspektiven anderer soll weiter
gelernt und die neuen Erkenntnisse in die vielfältigen
Entscheidungsprozesse hinein multipliziert werden. In diesem Sinne gilt
es mit den Heiligendammer-Gesprächen
insbesondere auch die Aspekte aufzuzeigen, die im aktuellen Strom unterschiedlicher Interessenslagen leicht übersehen
werden, sodass die tragfähigsten dieser Ideen im Sinne von Fairness, Kompatibilität und
realisierbarer Normen fortan praktisch
werden können.
Diese
Strategie erfordert einen völlig neuen
organisatorischen Ansatz. Dazu ist die Formung einer Stiftung gewählt, dies, um die
langfristige Natur des Unternehmens und dessen Aufgabe zu unterstreichen: EVE-Stiftung
gGmbH
[EVE
=> Ethos
– Verantwortung – Engagement].
Unter dem Dach von EVE
finden drei aufeinander bezogene Bereiche
Platz:
- Heiligendammer-Gespräche
DenkTank – "freier" Gedankenaustausch und Übungsplatz
zur Impulsgebung innovativer Ideen in und mit Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur;
- Kinderhilfe
TransplantationsMedizin
Intermedizinische Charity
EVE-Gala zur Hilfe betroffener
Kinder und deren Familien für ein Leben mit chronischer
Krankheit:
besser, einfacher,
sicherer und menschlicher;
- EVE-Institut
für medizinische Kultur
WerteManagement und Interdisziplinarität in Wissenschaft, Wirtschaft
und Politik zu einer innovativen und menschlichen Medizin: Fortschritt
zur Orientierung am "Ich" und am "Wir" für ein
Leben mit chronischer Krankheit.
Das
Einzigartige von EVE: Wirkliche Probleme sind undiszipliniert und
interdisziplinär – wie wir. Und wir helfen beim Entwickeln von überraschenden
Lösungen für überraschende Probleme und gewährleisten darüber Zukunftsfähigkeit
durch Standards und Flexibilität.
Dafür muss eine
zukunftsfähige Ethik explizit werden, und d. h. kommunikations- bzw. wettbewerbsfähig
sein: wachsam und
streitbar, um in den fortlaufenden Veränderungsprozessen nicht an den Rand gedrängt
zu werden. Medizinischer Umbruch bedeutet Reflexion und Reflexion wiederum schafft Orientierung,
woraus die für einen Gestaltungsprozess notwendigen Werte entstehen. Werte ergeben ein
Kommitment, was letztendlich zum Erfolg führt. Ethik ist
dabei die verbindende Kraft für das Entstehen und Vermitteln von Werten; sie
ist letztendlich das, was die Menschen in ihrem Wirken und Tun zusammenhält.
EVE
verbindet in einmaliger Art und Weise Wissenschaft mit Politik und wirtschaftlicher
Realität. Wissenschaftliches Gedankengut im Bereich Ethik – kommuniziert in
den vielen Jahren der Kühlungsborner- und nunmehr
auch Heiligendammer-Gespräche
– soll Niederschlag und Anwendbarkeit in GesundheitsWirtschaft und Industrie finden.
Hierfür gilt die Brücke zu schlagen zwischen Ideal und Pragmatismus, d. h. frei denkende, wissenschaftliche Geister,
Unternehmer sowie Politik und Kultur in
einem offenen Diskurs frei von Paradigmen zusammenzuführen, um anwendbare Grundsätze
zu erarbeiten und umzusetzen. Die GesundheitsBranche erscheint uns als ein logischer
Ansatzpunkt, da hier die verschiedenen Konstituenten in einzigartiger Form
zusammengeführt sind. Es ist hier eine gleichsam ideale sowie herausfordernde Plattform für eine erfolgreiche
Durchführung des Vorhabens EVE geboten:
Medizinische Ethik als Verbindung zwischen Mensch, medizinischer Qualität und
Ökonomie, dies für ein zukünftig besseres und einfacheres Leben mit
chronischer Erkrankung.