III. Ethik-Symposium ·
03. - 05. Mai 2002
·
Seebad Kühlungsborn
Das
Ethik-Symposium "EXOGENE
EINFLUSSNAHME AUF WERDENDES MENSCHLICHES LEBEN" steht unter folgender Leitfrage:
Wie
kann eine Ethik der Medizin das Problem lösen helfen, das sich der Medizin des
21. Jahrhunderts stellt: nämlich die Schere zwischen anthropotechnischem
Anspruchsdenken und ökonomischer Tragfähigkeit einerseits, und der
Unvereinbarkeit zwischen grenzenloser Machbarkeit und Menschenwürde
andererseits, auf vernünftige und verantwortliche Art zu schließen? Wie müsste
ein auf diese Thematik zugeschnittenes Orientierungssystem aussehen, und gibt es
für seine Gewinnung eine eigenständige Methodologie?
Zum
Zwecke der Disputation der Leitfrage wird das Symposium
inhaltlich in drei
Themenblöcke unterteilt sein:
1.
Medizinethik
und Anthropotechnik: Das
Prinzip Hoffnung und das Prinzip Verantwortung. Die Suche nach einer moralisch
tragfähigen Balance zwischen Fortschritt und Bewahrung.
2.
Gesundheitsethik
und Humanitas:
Der Paradigmenstreit zur Methodologie und Moral. Fragen zur Gleichheit,
Gerechtigkeit, Solidarität und zu den Problemen des Marktes.
3.
Bioethik(en)
und Relativität der Werte:
Die Humanmedizin im Zeitalter der Globalisierung und Ökonomisierung. Zur
Grenze des Machbaren.