In öffentlichen Diskussionen ("Runde Tische") und nicht öffentlichen
Disputationen ("Expertengespräche") werden die realen medizinischen
Probleme unserer Zeit transdisziplinär erörtert werden. Dabei gilt es
ethisch-moralisch wie ökonomisch tragfähige Lösungsstrategien aufzuzeigen.
Einem Vortragsblock, jeweils zusammengesetzt aus sieben 20- bis 30-minütigen
Referaten, folgen zeitlich versetzt die Arbeitsgruppen der öffentlichen
Diskussionen und internen Disputationen. Die Referate werden im direkten
Anschluss nicht diskutiert. Wohl sind Verständnisfragen zugelassen.
Das Konzept der international vielfältig erprobten "Runden Tische"
wird durch erfahrene Moderatoren unterstützt, indem in der öffentlichen
Diskussion die "Redezeit" zu Beginn gleichmäßig verteilt und qua
Schenkung in "Zuhörzeit" umgewandelt werden kann, um einen im
ethischen Sinne für alle Beteiligten fruchtbaren Dialog führen zu können.
Zudem besteht auf Grund der angestrebten multimedialen Vernetzung des
Ethik-Vorhabens für die Öffentlichkeit die Möglichkeit via eMail, Faxbrief,
maschine- oder handgeschriebener Nachricht oder rechtzeitig zuvor zugesandtem
Brief sowohl auf die Klausurtagung der Experten wie auch auf die
Roundtable-Gespräche einzuwirken. Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit
der Einflussnahme für jeden fachkundigen Teilnehmer, sowie für jeden sachlich
Interessierten, und d. h. ausdrücklich auch für die Interessensvertreter der
Wirtschaft, Politik, Kultur und der Medien.
Die Beiträge der Referenten und die (vorläufigen) Ergebnisse der
gemeinsamen Diskurse werden in unterschiedlichen Zusammenfassungen veröffentlicht
und publiziert werden: angefangen von der modernen, so genannten
"Autobahnuniversität", weiter über das Internet bis hin zum, für
manche mittlerweile vielleicht etwas konservativ erscheinenden, aber nach wie
vor nicht hoch genug zu schätzenden Buch. Und bereits die Zwischenergebnisse
der Diskussionen und Disputationen sollen möglichst mit Beginn der
Symposiumszeit der vernetzten Öffentlichkeit u. a. auch via Internet zur Verfügung
gestellt werden können. Andererseits können Außenstehende von jedem externen
Ort auf das Symposium Einfluss nehmen, indem über das zugeschaltete Internet
eine urbane Offenheit "ausprobiert" werden soll.
Auf der gesamten Veranstaltung ist der rege Kontakt zu den Medien vorgesehen.
Eine Pressemappe soll den Zugang erleichtern helfen.
Allen Teilnehmern sind neben bereicherndem Zuhören und vielfältigem
Gedankenaustausch Tage der geistigen und kulturellen Wertschöpfung und
ethischer Lebensspannung gegeben. Ein ethisches Leben darf, kann und muss grundsätzlich
freudvoll und im umfassenden Sinne "gut" und sogar besser sein.