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Gruppe Ethik-21 / EVE-STIFTUNG

 

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I. Ethik-Symposium · 12. - 14. Mai 2000 · Seebad Kühlungsborn

In öffentlichen Diskussionen ("Runde Tische") und nicht öffentlichen Disputationen ("Expertengespräche") werden die realen medizinischen Probleme unserer Zeit transdisziplinär erörtert werden. Dabei gilt es ethisch-moralisch wie ökonomisch tragfähige Lösungsstrategien aufzuzeigen. Einem Vortragsblock, jeweils zusammengesetzt aus sieben 20- bis 30-minütigen Referaten, folgen zeitlich versetzt die Arbeitsgruppen der öffentlichen Diskussionen und internen Disputationen. Die Referate werden im direkten Anschluss nicht diskutiert. Wohl sind Verständnisfragen zugelassen.

Das Konzept der international vielfältig erprobten "Runden Tische" wird durch erfahrene Moderatoren unterstützt, indem in der öffentlichen Diskussion die "Redezeit" zu Beginn gleichmäßig verteilt und qua Schenkung in "Zuhörzeit" umgewandelt werden kann, um einen im ethischen Sinne für alle Beteiligten fruchtbaren Dialog führen zu können.

Zudem besteht auf Grund der angestrebten multimedialen Vernetzung des Ethik-Vorhabens für die Öffentlichkeit die Möglichkeit via eMail, Faxbrief, maschine- oder handgeschriebener Nachricht oder rechtzeitig zuvor zugesandtem Brief sowohl auf die Klausurtagung der Experten wie auch auf die Roundtable-Gespräche einzuwirken. Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit der Einflussnahme für jeden fachkundigen Teilnehmer, sowie für jeden sachlich Interessierten, und d. h. ausdrücklich auch für die Interessensvertreter der Wirtschaft, Politik, Kultur und der Medien.

Die Beiträge der Referenten und die (vorläufigen) Ergebnisse der gemeinsamen Diskurse werden in unterschiedlichen Zusammenfassungen veröffentlicht und publiziert werden: angefangen von der modernen, so genannten "Autobahnuniversität", weiter über das Internet bis hin zum, für manche mittlerweile vielleicht etwas konservativ erscheinenden, aber nach wie vor nicht hoch genug zu schätzenden Buch. Und bereits die Zwischenergebnisse der Diskussionen und Disputationen sollen möglichst mit Beginn der Symposiumszeit der vernetzten Öffentlichkeit u. a. auch via Internet zur Verfügung gestellt werden können. Andererseits können Außenstehende von jedem externen Ort auf das Symposium Einfluss nehmen, indem über das zugeschaltete Internet eine urbane Offenheit "ausprobiert" werden soll.

Auf der gesamten Veranstaltung ist der rege Kontakt zu den Medien vorgesehen. Eine Pressemappe soll den Zugang erleichtern helfen.

Allen Teilnehmern sind neben bereicherndem Zuhören und vielfältigem Gedankenaustausch Tage der geistigen und kulturellen Wertschöpfung und ethischer Lebensspannung gegeben. Ein ethisches Leben darf, kann und muss grundsätzlich freudvoll und im umfassenden Sinne "gut" und sogar besser sein.

 

 

EVE / Heiligendammer-Gespräche

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